Safer Internet Day 2017

Heute findet auf Initiative der Europäischen Kommission der jährliche Safer Internet Day mit Veranstaltungen und Aktionen in über 120 Ländern statt. Das Motto lautet diesmal Be the change: Unite for a better internet. Deutschland fokussiert in diesem Jahr vor allem auf das Thema Cybermobbing – aus diesem Anlass lohnt sich der Blick auf zwei neue Projekte von Klicksafe:

Zum einen startet Klicksafe heute die Stop Mobbing-Woche, zu der eine eigene Aktionsseite nebst Social-Media-Kampagne, (Mitmach)Aktionen, Videos und Download-Material online gestellt wurde. Zum anderen erscheint heute auch das neue Modul Was tun bei (Cyber)Mobbing?, das sich mit vereintem Exertenwissen aus Gewaltprävention und Medienpädagogik auf über 200 Seiten systemisch mit Intervention und Prävention zum Thema Cybermobbing in der Schule auseinandersetzt. Das sehr empfehlenswerte Heft bietet  konkrete Ansatzpunkte sowie Handwerkszeug für Schulen und steht auf der Webseite von Klicksafe zum kostenlosen Download bereit.

Kurzinfo: IT-Sicherheitssymposium 2016

unter dem Thema „Cybersecurity – Wirtschaftsspionage und Datenschutz in öffentlichen Institutionen“ lädt der Verein „INM – Institut für Netze und Multimedia Brandenburg e.V.“ an der Fachhochschule Brandenburg interessierten Gäste am 7. Juni 2016 von 10 bis 17 Uhr zu einem Symposium ein. Veranstaltungsort ist das Cedio Tagungs- und Veranstaltungszentrum in der Storkower Straße 207 (10369 Berlin). Zu den Rednern gehören nach derzeitigem Stand unter anderem Mario Faßbender (Verfassungsschutz Brandenburg, Wirtschaftsschutz), Prof. Dr. Reiner Creutzburg (Technische Hochschule Brandenburg), Maik Morgenstern (AV Test GmbH, Magdeburg) und Lars Kripko (T-Systems).

Kinder- und Jugendschutz 2.0 – ein Spiel entsteht

André Schmitz, Geschäftsführer der waza! UG, nimmt in seinem heutigen Gastbeitrag Bezug auf die Entwicklung einer Präventionslösung für den Kinder- und Jugendmedienschutz, die bei einer Tagung an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg ihren Ausgangspunkt hatte:

Am 05. Juni 2014 traf man sich in Oranienburg um den Medienschutz für die Jüngsten in unserer Gesellschaft von allen Seiten fachlich zu begutachten. Meine Aufgabe war es dabei, die Perspektive der Medienbranche einzubringen. Warum dieser Tag dazu führte, dass knapp ein Jahr später die ehemalige Bundesministerin der Justiz ein Spiel empfahl, soll hier erzählt werden.

Titelmenü des gemeinsamen Spiels der waza! UG und der Deutschen Kinderhilfe e.V.
Titelmenü des gemeinsamen Spiels der waza! UG und der Deutschen Kinderhilfe e.V.

Als die Grußworte der Fachhochschule und des Innenministers verklungen waren, schlossen sich zunächst Einzelvorträge der anwesenden Experten an – unter anderem von meinem Kollegen Eric Jannot. Nach der Mittagspause folgte das „EXPERTEN-KARUSSELL“ als nächster Programmpunkt. Auch wenn sich der kindliche Teil in mir darunter vorstellte, die versammelten Experten auf ein Jahrmarkt-Karussell zu verfrachten und im Kreis drehen zu lassen, war die Realität bedeutend produktiver. Weiterlesen

Die App zur Tagung: „re:publica 2015“

Vom 5. bis 7. Mai ist es wieder soweit: die re:publica öffnet in Berlin ihre Tore. Als eines der „weltweit wichtigsten Events zu den Themen der digitalen Gesellschaft“ diskutieren dort 6.000 Teilnehmer über den Stand und die Zukunft der Wissensgesellschaft. Publikum wie Vortragende sind dabei keineswegs homogen: Neben Wissenschaftlern beteiligen sich auch Unternehmer, Künstler, Journalisten, Blogger, Bürgerrechtler, Hacker und andere Social Media-Experten an den Diskussionen.

Mit gut 350 Stunden ist das Programm der diesjährigen re:publica umfangreich – so werden 450 Redner aus 45 Ländern erwartet, die auf 17 Bühnen vortragen. Das ist nicht nur für die Organisatoren eine herausfordernde Aufgabe – auch der Besucher kann bei diesem Umfang teilweise zeitgleich stattfindender Veranstaltungen schon mal den Überblick verlieren. Einige iOS– und Android-Developer haben Lösungen gefunden und (inoffizielle) KonferenzApps erstellt, die neben einer Sessions-Übersicht als Kalender oder Liste auch verschiedene Filter für die Suche nach Veranstaltungen im Rahmen der re:publica 2015 bieten.

Für Android sticht hier die App von Alexander Graesel hervor, mit der der Besuch der Konferenz optimal vorbereitet werden kann. Informationen über Speaker sind abrufbar und selbst Twitter-, Flickr- und YouTube-Clients wurden gleich in die App integriert. So findet man z.B. Ankündigungen zu Julia Schramm & Laura Piotrowskis „Vernetzungsstrategien von Neonazis und Wutbürgern„, Thomas Fischers „Strafrecht und Öffentlichkeit„, Jillian York und Eric Grosses „Quo vadis Cyber Security„, Mat Sayers „Big Data and Pre-Crime“ oder auch zu einen Beitrag über „Hacktivism“ von Stefania Milan, Gabriella Coleman, Frank Rieger und Oxblood Ruffin. Es wird also spannend – wir sehen uns dort.

Tagung ‚Strafverfolgung im digitalen Zeitalter‘

Am Mittwoch, den 17. Juni thematisiert das dritte Trierer Forum zum Recht der Inneren Sicherheit (TRIFORIS) in der Mainzer Staatskanzlei aktuelle Themen rund um das Thema Cybercrime. Hierzu zählen etwa neue Entwicklungen der Internetkriminalität, Herausforderungen für das Sicherheitsrecht, Ermittlungen in sozialen Netzwerken oder die Strafverteidigung im Zeitalter der Informationstechnologie.

Unter der Überschrift „Strafverfolgung im digitalen Zeitalter“ wird die Tagung gemeinsam vom Institut für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht (ISP) und dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz veranstaltet und soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis fördern.

Unter anderem trägt dort Prof. Dr. Fredrik Roggan (FHPolBB) zum Thema „Das Verbot der Gesetzgebung ‚auf Vorrat‘ und seine Folgen für die Quellen-TKÜ“ vor. Weitere Referenten sind z.B.: Prof. Dr. Mark Zöller (Direktor des Instituts für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht an der Universität Trier), Jörg Ziercke (Präsident des Bundeskriminalamts a.D.) und Prof. Dr. Marco Gercke (Direktor des Instituts für Medienstrafrecht der Universität zu Köln). Die Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung wird bis zum 10. Juni 2015 erbeten.

Kurzinfo: Security Forum der FH Brandenburg

Unter der Bezeichnung „Mein elektronisches ICH“ lädt die Fachhochschule Brandenburg am 22. Januar 2015 zum 9. Security Forum ein. Mit dem Ziel des Erfahrungsaustauschs zwischen Industrie, Dienstleistern und Forschung wird der Schwerpunkt des Security Forums auf die Diskussion zum Schutz der Privatsphäre gelegt. Dabei werden unter anderem Aspekte des Cloud Computing und der Security Awareness näher beleuchtet.
Ein Flyer der Veranstaltung steht als pdf zur Verfügung.

Vorträge zu Cybercrime in Brandenburg und Berlin

In den nächsten Wochen finden mehrere Veranstaltungen zu unterschiedlichen Aspekten des Themas Cybercrime im Raum Brandenburg und Berlin statt.

Am kommenden Montag, den 19.05. feiert die Berliner Clearingstelle – Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz ihr 20jähriges Bestehen. Die Clearingstelle ist ein Projekt der Stiftung SPI und arbeitet im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft berlinweit an den Schnittstellen der öffentlichen und freien Jugendhilfe zu allen Akteuren der Kinder- und Jugenddelinquenzprävention.
Im Rahmen der Festveranstaltung halte ich einen Vortrag zum Thema “Cybercrime – neue Herausforderungen für Schule, Sozialarbeit und Polizei?”. Zwar ist eine Anmeldung zur Veranstaltung nicht mehr möglich, doch wird eine Zusammenfassung des Vortrages auch im Rahmen einer Publikation der Clearingstelle veröffentlicht werden.

Am gleichen Tag findet die Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit statt. Sie wurde 2013 vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) und dem Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) initiiert. Dort werden ganztägig spannende Vorträge zur Cybersicherheit angeboten. Fokussiert wird dabei auf die Themen „Nationale Cybersicherheit“, „Cybersicherheit und Industrie 4.0“, „Cybersicherheit in der transatlantischen Partnerschaft“ und „Cybersicherheit in kritischen Infrastrukturen“.

Gut zwei Wochen später wird dann am Donnerstag, den 5. Juni an der FHPolBB eine Tagung zum Thema „Kinder- und Jugendmedienschutz – moderne Kriminalitätsverhütung?“ durchgeführt. Neben zahlreichen spannenden Gastvorträgen werden aus den Reihen der Blogautoren auch Thomas-Gabriel Rüdiger zur Rolle von Medienkompetenz zur Kriminalitätsverhütung und ich zu medialen Realitäten Jugendlicher referieren. Der Fokus liegt jedoch klar auf den für diesen Tag eingeladenen externen Referenten: Gesa Stuckmann (Rechtsanwältin Medienkompetenz), Alvar Freude (IT-Berater, Enquete-Kommission des Bundestages) und Eric Jannot (Waza!). Außerdem gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung bei Experten-Karussells und dem Netzwerk-Cafè. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.