Tolle Technik tragen birgt Tücken

Die Internationale Funkausstellung (IFA), die jährlich in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm stattfindet, erlaubt als eine der profiliertesten Industriemessen einen guten Einblick zu Trends im Bereich der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik. Die aktuellen Entwicklungen zeigten in diesem Jahr neben hochauflösenden und gewölbten Fernsehbildschirmen vor allem erste Schritte hin zu einem „Internet der Dinge“.

Die Entwicklung, dass in Gegenstände eingebettete, miniaturisierte Computer Menschen unauffällig bei ihren alltäglichen Tätigkeiten unterstützen sollen und dabei in die Infrastruktur des Internets integriert sind, wird bereits in vielen Bereichen deutlich. So werden Sensoren für Kraftfahrzeuge, über Wifi kontrollierte Waschmaschinen oder auch gleich in den Menschen implantierte und mit dem Internet verbundene Gegenstände genutzt – wie etwa Schrittmacher, die die Tätigkeit des menschlichen Herzens überwachen. Eine vor 10 Monaten publizierte Studie geht davon aus, dass im Jahr 2020 bereits 26 Milliarden Gegenstände in das Internet der Dinge integriert sein werden.

Auf der IFA wurde der Trend insbesondere im Bereich der so genannten Wearables deutlich. Diverse Sensoren sind dabei direkt in Kleidungsstücke eingearbeitet und senden ihre Informationen während sie am Körper des Benutzers befestigt sind. In jüngster Zeit machten in diesem Bereich vor allem Google Glass und die iWatch von sich reden.

IFA 2014: Wearables
IFA 2014: Wearables

Die neue Technik erlaubt positive und faszinierende Möglichkeiten. Weiterlesen